Ratgeber · Betreuung
Website-Betreuung und Wartung: Was nötig ist und was es kostet
Eine Website braucht nach dem Launch drei Dinge dauerhaft: Hosting mit Domain und Zertifikat, technische Pflege (Updates, Sicherheit, Backups, Monitoring) und Inhaltspflege (Preise, Öffnungszeiten, Aktionen). Bei WordPress ist die technische Pflege wöchentliche Arbeit, bei statischen Websites fällt sie fast weg. Meine Betreuung bündelt alles ab 75 Euro im Monat, monatlich kündbar.
Was nach dem Livegang wirklich nötig ist
Die Website ist online, die Rechnung bezahlt, und dann? Die meisten Inhaber hören erst wieder von ihrer Website, wenn etwas kaputt ist: Zertifikat abgelaufen, Domain nicht verlängert, Seite gehackt, Formular sendet seit Monaten nichts mehr. Jeder dieser Fälle kostet Kunden, und jeder ist mit ein paar Minuten im Monat vermeidbar.
Drei Dinge fallen dauerhaft an:
- Betrieb: Hosting, Domain, SSL-Zertifikat. Ohne sie ist die Seite nicht da.
- Technik: Updates, Sicherheit, Backups, Monitoring. Ohne sie ist die Seite irgendwann kaputt oder gekapert.
- Inhalt: Preise, Öffnungszeiten, Team, Aktionen, neue Fotos. Ohne sie ist die Seite irgendwann falsch.
Die Kosten, die immer anfallen
| Posten | Typische Kosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Domain | 10–20 € / Jahr | Muss auf Ihren Namen laufen, nicht auf die Agentur |
| Hosting | 5–15 € / Monat | Für statische Seiten; WordPress-Hosting mit Pflege eher 20–50 € |
| SSL-Zertifikat | 0 € | Bei gutem Hosting automatisch (Let’s Encrypt) |
| Formular-Dienst | 0–10 € / Monat | Damit Anfragen sicher ankommen, ohne Spam |
| Backups | 0–10 € / Monat | Täglich, außerhalb des Servers |
Zusammen 10 bis 40 Euro im Monat, ohne dass jemand die Seite angefasst hat.
Wie viel Wartung nötig ist, hängt an der Technik
WordPress und andere CMS: Kern, Theme und Plugins bekommen laufend Sicherheitsupdates. Wer sie nicht einspielt, wird früher oder später zum Ziel. Dazu Datenbank-Pflege, Kompatibilitätsprüfung nach Updates, PHP-Versionswechsel. Realistisch eine Stunde pro Woche, die jemand mit Erfahrung machen muss. Warum das so ist, steht im Artikel zur WordPress-Sicherheit.
Statische Websites (so baue ich): keine Datenbank, kein Admin-Login, keine Plugins. Updates betreffen nur die Entwicklungsumgebung, nicht die laufende Seite. Die technische Pflege schrumpft auf Monitoring und gelegentliche Anpassungen. Deshalb kann ich die Betreuung für 75 Euro im Monat anbieten, wo WordPress-Pflege oft das Doppelte kostet.
Was in einem Betreuungspaket stehen sollte
Prüfen Sie jedes Angebot auf diese Punkte:
- Hosting und Domain enthalten, Domain auf Ihren Namen.
- Updates und Sicherheits-Patches mit genanntem Rhythmus.
- Backups: wie oft, wo gespeichert, wie lange aufbewahrt, wer das Zurückspielen getestet hat.
- Monitoring: Erreichbarkeit, Ladezeit, Zertifikat, Google-Warnungen.
- Inhaltsänderungen: wie viele, wie schnell, wie beauftragt.
- Reaktionszeit im Störungsfall.
- Kündigungsfrist und was beim Wechsel passiert.
Was in Verträgen steht, ohne gebraucht zu werden
- „Monatlicher SEO-Report“: ein automatischer PDF-Export, den niemand liest. Die Search Console zeigt dasselbe kostenlos.
- „Performance-Optimierung“: bei einer statischen Seite einmal gemacht, danach nichts mehr zu tun.
- „Bis zu 10 Stunden Änderungen“: klingt großzügig, wird nie ausgeschöpft, treibt aber den Preis.
- Jahresverträge mit automatischer Verlängerung.
Preisspannen und was ich berechne
Marktüblich für kleine Unternehmen: 50 bis 250 Euro im Monat, je nach Technik und Umfang. WordPress-Pflege mit echter Arbeit selten unter 100 Euro.
Meine Website-Betreuung: ab 75 Euro im Monat, monatlich kündbar. Enthalten sind Hosting, Domain, SSL, technische Updates, tägliche Backups, Monitoring von Erreichbarkeit, Ladezeit und Google-Sichtbarkeit sowie kleinere Inhaltsänderungen. Sie schreiben mir, ich ändere es, meist am selben Tag. Das Restaurant am Flugplatz in Hamm läuft seit dem Launch genau so: Speisekarte, Aktionen und Öffnungszeiten pflege ich, der Inhaber kümmert sich um sein Restaurant.
Nicht enthalten: neue Seiten, Shop, Automatisierungen, Redesign. Dafür gibt es ein Festpreisangebot.
Was Sie selbst übernehmen können
Bei der Übergabe zeige ich Ihnen, wie Sie Texte, Preise und Bilder selbst ändern. Wer das gern macht, braucht die Betreuung nur für Betrieb, Technik und Monitoring. Wer keine Lust darauf hat, gibt alles ab. Beides ist in Ordnung, Hauptsache, es kümmert sich jemand.
Dazu passt aus meinem Angebot:
Website-Betreuung ab 75 €/Monat