Ratgeber · Kosten
Was kostet eine Website? Preise 2026 für kleine Unternehmen
Eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen kostet 2026 zwischen 2.500 und 6.000 Euro, wenn sie individuell gebaut wird. Baukästen sind billiger im Einstieg, kosten aber monatlich und bringen selten Kunden. Bei mir beginnt eine Website bei 2.500 Euro Festpreis, die Betreuung bei 75 Euro im Monat.
Die kurze Antwort
Eine Website, die Kunden bringt, kostet 2026 für ein kleines Unternehmen 2.500 bis 6.000 Euro einmalig, dazu 50 bis 150 Euro im Monat für Hosting, Pflege und Sicherheit. Alles darunter ist entweder ein Baukasten, eine Vorlage oder ein Preis, bei dem später etwas nachkommt.
Bei mir sieht das so aus:
| Leistung | Preis | Dauer |
|---|---|---|
| Website für ein lokales Unternehmen (5–8 Seiten, mobil, SEO-Grundlage) | ab 2.500 € Festpreis | Entwurf in 2–5 Werktagen, online in 3–5 Wochen |
| Erweiterte Website (Online-Buchung, Formularlogik, CMS) | ab 4.000 € Festpreis | 4–6 Wochen |
| Online-Shop als Erweiterung | ab 1.500 € zusätzlich | 2–3 Wochen |
| Laufende Betreuung (Hosting, Updates, Änderungen) | ab 75 € / Monat | monatlich kündbar |
Der Festpreis steht schriftlich im Angebot, innerhalb von 48 Stunden nach dem Erstgespräch.
Wovon der Preis abhängt
Nicht von der Zahl der Seiten, sondern von drei Dingen:
- Was die Website erledigen soll. Eine Seite, die nur Öffnungszeiten zeigt, ist schnell gebaut. Eine Seite, die Termine bucht, Anfragen vorsortiert oder Produkte verkauft, braucht Logik und Tests.
- Was an Inhalten da ist. Texte, Fotos und Preislisten, die schon vorliegen, sparen Tage. Fehlen sie, kostet das entweder Ihre Zeit oder meine.
- Wie viel Abstimmung Sie wollen. Ein Entwurf, eine Korrekturrunde, Launch: günstig. Fünf Entwürfe und wöchentliche Runden: teurer, aber manchmal richtig.
Was den Preis nicht treiben sollte: Animationen, ein „Design-Konzept“ auf 40 Folien oder ein Framework, das die Agentur gerade mag.
Was andere verlangen
Damit Sie meine Zahlen einordnen können, die üblichen Spannen aus meiner Erfahrung:
- Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): 15 bis 50 Euro im Monat. Einstieg billig, Sie bauen selbst. Die Seiten sind oft langsam, ranken schlecht und gehören Ihnen nicht: Der Umzug zu einem anderen Anbieter ist praktisch unmöglich.
- Freelancer: 1.500 bis 6.000 Euro. Große Bandbreite in Qualität und Verfügbarkeit. Fragen Sie nach drei Referenzen, die noch online sind, und wer die Seite in zwei Jahren pflegt.
- Kleine Agentur: 5.000 bis 15.000 Euro. Sie bezahlen Projektmanagement, Abstimmung und Büro mit. Dafür gibt es Vertretung im Krankheitsfall.
- WordPress-Vorlage „angepasst“: 800 bis 2.500 Euro. Klingt günstig, bringt aber eine Technik mit, die ständig Updates braucht und regelmäßig angegriffen wird. Dazu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben.
Rechnen wir das durch
Ein Friseursalon in Hamm nimmt einen Baukasten für 29 Euro im Monat. Nach fünf Jahren: 1.740 Euro, die Seite ist 2021 stehen geblieben, bei Google auf Seite drei, Termine laufen weiter übers Telefon.
Dieselbe Investition in eine individuelle Website mit Online-Buchung: 4.000 Euro einmalig plus 75 Euro im Monat Betreuung, nach fünf Jahren 8.500 Euro. Mehr Geld. Aber: Bei Hair and Beauty Hamm buchen Kundinnen in 30 Sekunden online, die Seite steht bei 100/100 im Google-SEO-Score, und jede Buchung, die früher ein Telefonat war, ist gewonnene Arbeitszeit. Eine Kundenseite, die ich betreue, hat in sechs Monaten 3.486 Klicks aus der Google-Suche bekommen. Rechnen Sie selbst, was davon ein Prozent Neukunden wert ist.
Was monatlich dazukommt
Nach dem Launch fallen immer Kosten an, egal bei wem:
- Domain: 10 bis 20 Euro im Jahr
- Hosting: 5 bis 15 Euro im Monat für eine schnelle, statische Seite
- Updates und Sicherheit: bei WordPress Pflicht und regelmäßig, bei statischen Seiten selten
- Änderungen: neue Preise, Öffnungszeiten, Fotos, Aktionen
Ich bündele das in der Website-Betreuung ab 75 Euro im Monat. Darin enthalten sind Hosting, Domain, SSL, Updates, Monitoring und kleine Inhaltsänderungen. Monatlich kündbar, kein Jahresvertrag.
Woran Sie ein gutes Angebot erkennen
- Es nennt einen Festpreis, nicht einen Stundensatz mit Schätzung.
- Es sagt, was nicht enthalten ist (Texte, Fotos, Logo).
- Es nennt die laufenden Kosten gleich mit.
- Die Website gehört Ihnen: Domain auf Ihren Namen, Zugang zum Code oder zumindest ein Export.
- Es gibt Referenzen, die noch online sind, und Sie können die Inhaber anrufen.
Was lohnt sich für wen?
- Nebengewerbe, Verein, Testballon: Baukasten reicht. Ehrlich.
- Lokales Unternehmen, das Kunden gewinnen will: individuelle Website mit Betreuung. Das ist mein Kerngeschäft.
- Unternehmen mit Prozessen dahinter (Anfragen, Angebote, Buchungen): Website plus Automatisierung, damit die Seite nicht nur gefunden wird, sondern Arbeit abnimmt.
Mein Angebot
Im kostenlosen Erstgespräch, 30 Minuten, online oder bei Ihnen vor Ort in Hamm, Dortmund oder Münster, schaue ich mir Ihre aktuelle Seite an und sage Ihnen, was ich bauen würde und was es kostet. Danach bekommen Sie ein schriftliches Festpreisangebot. Ohne Verpflichtung.
Dazu passt aus meinem Angebot:
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